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AK Maschinenabnahme: Anforderungen an AM-Anlagen

16.12.2015 | id:11232951

Der Arbeitskreis Maschinenabnahme arbeitet derzeit daran grundlegende Anforderungen an die AM-Anlagen zu definieren. Anschließend soll schrittweise mit Blick auf den Gesamtprozess die Beschreibung der Abnahmekriterien vertieft und vervollständigt werden.

Am 2. Dezember 2015 arbeiteten die über 20 Teilnehmer Arbeitskreis Maschinenabnahme in der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA. Die Teilnehmer des Arbeitskreises vertreten derzeit den Anlagenbau, Zulieferindustrien sowie Lohnfertiger und eine Reihe von Firmen, die Additive Manufacturing für die Produktion bereits nutzen oder nutzen wollen. Dafür ist die Beschreibung der Leistungsmerkmale der Anlage einerseits und der Anforderungsprofile der Bauteile andererseits grundlegend. Die Diskussion im Arbeitskreis betrachtet beide Seiten. Da bereits an anderer Stelle bereits Bemühungen um Standards laufen, fokussiert sich der AK Maschinenabnahme im VDMA insbesondere auf Maschinenmerkmale und Abnahmekriterien. Dabei werden Eigenschaften der Kunststoff- bzw. Metallbauteile beachtet und auch Besonderheiten der Anwendungsgebiete. Vorgaben wie z.B. die Druckgeräterichtlinie sind für Freigabe und Einsatz von additiv gefertigten Bauteilen genauso bindend wie bei der herkömmlicher Fertigung.

Kontakt
Rainer Gebhardt
AG Additive Manufacturing im VDMA
Tel: +49 (0)69 6603-1902
rainer.gebhardt@vdma.org

Bildquelle : VDMA, AGAM

Gebhardt, Rainer
Gebhardt, Rainer
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