„Wir bringen Additive Manufacturing aus den Laboren in die Fertigung“

Stadt Lichtenfels, VDMA

• Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA trifft sich zur Mitgliederversammlung in Lichtenfels • Erfolgreiche dreijährige Aufbauphase in hoch dynamischem Umfeld

Der Vorstandsvorsitzende Ulli Klenk zog auf der Mitgliederversammlung 2016 der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing, die am 20. September mit einer Werksführung bei Concept Laser in Lichtenfels begonnen hatte, ein hoch zufriedenes Zwischenresümee: „Unsere Arbeitsgemeinschaft ist seit dem Frühjahr 2014 von 40 auf 102 Mitgliedsunternehmen gewachsen und arbeitet mit hohem persönlichen Engagement aktiver Mitglieder daran, die Technologie voranzubringen.“ Diese Dynamik spiegle die Dynamik im Markt wieder. Die Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing habe sich als Interessenvertretung bewährt, sei eine etablierte Plattform für den fachlichen Austausch von Anwendern, Materialherstellern, Anlagenbauern, Zulieferern und Forschern aus dem Bereich Additive Manufacturing und trage durch umfassende Öffentlichkeitsarbeit zur Aufklärung über die Möglichkeiten und Grenzen der additiven Fertigung bei. „Wir sind mit der Vision angetreten, Additive Verfahren aus den Labor in die Fertigung zu bringen“, erklärte er, „und wir arbeiten in unseren Arbeitskreisen zur Automatisierung und zur Maschinenabnahme anhand standardisierter Kriterien daran, diese Vision umzusetzen.“ Dabei könnten sich Interessierte jederzeit einklinken, denn bewusst sei die Arbeitsgemeinschaft eine offene, international ausgerichtete Plattform.

Rainer Gebhardt, Projektleiter der Arbeitsgemeinschaft im VDMA, zeigte sich zufrieden mit der Zusammensetzung der Mitglieder. „Über die Hälfte der Mitgliedsfirmen haben von Maschinenbauseite mit der Nutzung additiver Verfahren oder mit der Fertigung der Anlagen zu tun“, sagte er. Alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette seien vertreten. Daraus ergebe sich eine beeindruckende Kompetenzmatrix der Mitgliedsunternehmen, die bereits weite Bereiche der additiven Fertigung und ihrer Anwendungen abdecke.

 

Bisheriger Vorstand bestätigt und um drei neue Vorstände erweitert

Ulli Klenk hatte bei der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA doppelten Anlass zur Freude. Die Mitgliedsunternehmen bestätigten ihn nicht nur als Vorstandsvorsitzenden, sondern stimmten auch einer Erweiterung des bisher vierköpfigen Vorstands um drei zusätzliche Mitglieder zu. Damit verteilt sich die Arbeit im Lenkungskreis der Arbeitsgemeinschaft (AG) ab sofort auf sieben Köpfe.

Neu im Vorstand sind Frank Herzog, der Geschäftsführende Gesellschafter der Concept Laser GmbH in Lichtenfels, Christoph Hauck, Geschäftsführer der MBFZ toolcraft GmbH aus Georgensgmünd und Dr. Eric Klemp, der Geschäftsführer der voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH in Meerbusch. Bestätigt wurden der Vorstandsvorsitzende Ulli Klenk, der in der Digital Factory Division der Siemens AG in Nürnberg das Business Development OEM Automatisierungssysteme leitet, sein Stellvertreter Tobias Bauer, der den Bereich Additive Manufacturing bei der Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH in Ditzingen leitet. Wieder gewählt wurden ebenfalls Heinz Gaub, Geschäftsführer Technik Arburg GmbH & Co. KG und Dr. Ioannis Ioannidis, Präsident und CEO der Oskar Frech GmbH & Co. KG

 

Kontakt
Brigitta Ritter-Lenzing
AG Additive Manufacturing im VDMA
Tel: +49 (0)69 6603-1452
brigitta.ritter@vdma.org

 

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