Additive Manufacturing im Werkzeugbau

Phoenix Contact

Produktionssteigerung durch Zykluszeitreduzierung von 5 auf 3 Sekunden - Anwendung bei selektivem Laserschmelzen.

Phoenix Contact stellt Werkzeugeinsätze aus Werkzeugstahl (1.2709) für Spritzgießwerkzeuge additiv durch selektives Laserschmelzen her. Der Einsatz von industriellem 3D-Druck ermöglicht die Erstellung von Kühlkanälen beliebiger Geometrie im Bauteil unter Ausnutzung minimaler Wanddicken für eine gezielte Kühlung.

Vorteile durch additive Fertigung
Durch additiv gefertigte Kühlkanäle im Werkzeug können auch die schwer zugänglichen Bereiche rund um Auswerfer und Schieber konturnah gekühlt werden. Der Spritzgießzyklus erfolgt in nur 3 statt bislang 5 Sekunden (mit konventionell hergestellten Werkzeugen). Infolgedessen lässt sich die Zykluszeit im Spritzguß um 40 % reduzieren bei gleichzeitiger Homogenisierung des Temperaturprofils. Die Qualität der Artikel wird durch die Verringerung von Fehlermerkmalen wie z.B. Verzug und Einfallstellen erhöht.

Links das konventionelle hergestellte Werkzeug und rechts das konturnah temperierte Werkzeug.

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