Additive Manufacturing optimiert Produktion in der Druckvorstufe

Krause DiMaTec

In additiver Fertigung hat die Krause DiMaTec den Herstellprozess für einen Saugschuh optimiert, was entscheidende Vorteile mit sich bringt.

Die Krause DiMaTec deckt als Dienstleister die gesamte Prozesskette der additiven Fertigung ab, von der Identifikation wirtschaftlich herzustellender  Bauteile, über die Konstruktion bis zur Fertigung der Bauteile und Baugruppen. Sie ist Teil der Horstmann Group und ist ein Schwesterunternehmen der Krause-Biagosch, die wiederum CtP-Systeme (Computer to Plate) zur Belichtung von Druckplatten für die grafische Industrie herstellt.
Zum Schutz der empfindlichen Oberflächen der Druckplatten  bei Transport und Lagerung sind zwischen den Platten Trennpapiere eingelegt. Zum automatisierten Entfernen dieser Trennpapiere benötigen CtP-Systeme Saugelemente. Unterstützt von einer eingebauten Venturi-Düse, die für Unterdruck sorgt, halten Saugnäpfe den Papierbogen und transportieren ihn an die gewünschte Stelle. Ein zusätzlich angebrachtes Blechteil (s. Abb. 1 "Schematische Darstellung des additiv gefertigten Bauteils" u. Abb. 2 "Links die konventionell hersgestellte Baugruppe, recht das additiv gefertigte Saugelement") bildet eine Greifkante und lenkt darüber hinaus die Abluft vom Papier weg. 


Die Krause DiMaTec hat den Saugschuh in diesem Herstellprozess für die additive Fertigung optimiert. Dies bringt drei entscheidende Vorteile:

  1. Leistungssteigerung des Bauteils
    Das generativ gefertigte Bauteil integriert mehrere Funktionen in sich. So wird bspw. die Abluft durch interne Kanäle geführt und nach oben aus dem Bauteil geleitet. Hierdurch wird ein vorteilhafter Saugeffekt an der Bauteilunterseite realisiert. Der Luftstrom am Saugnapf ist dadurch erhöht.
  2. Reduktion der Herstellkosten 
    Die Herstellkosten wurden um gut 60% gesenkt. Zur konventionellen Herstellung waren einerseits zehn Bauteile für Verbindungs- und Luftführungsfunktionen erforderlich, die nun nicht mehr gebraucht werden, andererseits waren die Bohrungen für die Luftführung mit hohem Aufwand zu realisieren.
  3. Komplexitätsreduktion
    Die Reduzierung der Bauteilanzahl führt zu einem geringerern Aufwand beim Einkauf und bei der Lagerhaltung

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