Additive Manufacturing für ein Elektroauto

Materialise GmbH / fotolia

Die Materialise GmbH zeigt, wo bei einem Leichtbau Elektroauto 3D-Druck zum Einsatz kommt.

Wenn einer das schnellste Elektroauto der Welt entwickeln will, spielt die kleinste Gewichtsoptimierung eine wichtige Rolle. So kam die Idee auf, leichte 3D-gedruckte Y-Gelenke (Teile der Querlenker) im Aufhängungssystem zu nutzen. Die Aufhängungsarme des Fahrzeugs werden über sphärische Kugellager an den Achsschenkeln verbunden.

Mit dem Software-Programm 3-maticSTL kann der Nutzer die Hohlräume der Bauteile mit einer Gitterstruktur füllen, ohne dabei Stabilität und Druckbarkeit zu reduzieren.

Eine zusätzliche Herausforderung besteht in der Vermeidung von Stützstrukturen, da diese manuell in der Nachbearbeitung entfernt werden müssen und die Gefahr von Verzug besteht.
 


Die Y-Verbindungen sind die Teile am Querlenker, welche die Achsschenkel mit dem Chassis des Fahrzeugs verbinden. Mit dem Software-Programm 3-maticSTL kann der Nutzer die Hohlräume mit einer Gitterstruktur füllen, ohne dabei Stabilität und Druckbarkeit zu reduzieren.

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