Polyjet

Kurzbeschreibung: Kunststoffmaterial wird tröpfchenweise aufgebracht und ausgehärtet

Verfahren
Ähnlich wie bei einem Tintendrucker wird das flüssige Material tröpfchenweise aufgebracht und ausgehärtet. Üblicherweise handelt es sich um Fotopolymere, die unter Einfluss von UV-Licht vernetzten und damit aushärten. Als Lichtquelle werden gerne UV-LEDs eingesetzt, deren Wellenlänge lässt sich optimal auf die Fotoinitiatorauswahl im Kunststoff anpassen und bei geringem Energieaufwand kann mit einer kalten Lichtquelle die Vernetzung angeregt werden. Mit der Auswahl der Druckköpfe und Druckgeschwindigkeit sind Produktivität und Auflösung des Schichtbauverfahrens einstellbar.

Eingesetzte Materialien
Kunststoffe (Fotopolymere - das Material ist relativ teuer), Wachse. Die Fotopolymere haben nur geringe Variationsmöglichkeiten hinsichtlich Materialeigenschaften. Das Material ist auch alterungsanfällig, es neigt zum Verspröden. In vielen Fällen genügt das Ergebnis aber z.B. für die Herstellung von Mustern.

Geometrie
Die verfügbaren Drucker produzieren in einem Bauraum bis 100 x 500 x 800 mm. Es werden in diesem Bereich Auflösungen bis zu zwei Hundertstel Millimeter erzielt.

Anwendungsgebiete
Modelle, Prototypen, Feingussmodell, Spritzgießwerkzeuge


Verfahren in der Anwendung bei Hürner Funken

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