Arbeitskreis Maschinenabnahme

Am 22.11.16 trafen sich in Frankfurt Anlagenbauer und Vertreter aus der Forschung zur Beschreibung einer Maschinenfreigabe für AM-Anlagen, mit dem Ziel zur gemeinsamen Erarbeitung eines VDMA-Einheitsblattes für Additive Manufacturing-Anlagen.

Welche Größen sind für den Nutzer einer AM-Anlage relevant, um Qualität und Produktionsleistung zu beschreiben? Wie sind diese zu erfassen? Diese Fragen beschäftigen die Anlagenbauer und Vertreter der Forschung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing. Der Fokus lag zunächst auf Pulverbett-Anlagen, die mit Laserstrahlen das Pulver zu Maschinenteilen aufbauen. Es wurden Begriffe, Messgrößen und Toleranzen diskutiert, um eine einheitliche Qualitätsbeschreibung von AM-Anlagen für die Nutzung in der Industrie zu erarbeiten. Vorhandene Standards und Normenentwürfe aus dem Bereich des Additive Manufacturing, der Schweißtechnik und anderer Fertigungstechnologien werden bei der weiteren Bearbeitung beachtet. In Zukunft sollen auch andere Materialien, wie beispielsweise Kunststoff und weitere Produktionsverfahren in Betracht gezogen werden.  

Somit entsteht ein weiterer Baustein, um die Akzeptanz des neuen Fertigungsverfahrens im industriellen Umfeld zu erhöhen. Neben der Anlage sind Material, Prozess, Bediener und Produktionskette für die Qualität von Bauteilen bei der additiven Fertigung relevante Parameter.

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