Neues additives Verfahren für Werkstücke aus Metall

Gefertec

- Wirtschaftliche Fertigung von Werkstücken bis etwa 3 m³ und 3 Tonnen - Metall-Drucker verfügbar als 3- oder 5-achsiges Bearbeitungssystem

Das neue Verfahren der Gefertec GmbH basiert auf erprobter Lichtbogenschweiß-Technologie und verwendet als Ausgangsmaterial Draht, mittels dessen Schweißraupe für Schweißraupe ein Werkstück gedruckt wird - damit entfällt das Pulverhandling.

Die meisten Standardwerkstoffe sind zu geringeren Kosten in Drahtform erhältlich. Die Aufbaurate – abhängig vom verwendeten Werkstoff – beträgt aktuell bis zu 600 cm³ pro Stunde. Deshalb können größere Werkstücke aus Stahl, Nickelbasis, Titan oder Aluminium wirtschaftlich gefertigt werden.

Die Anlage ist als 3-achsige Variante für Werkstückgrößen bis ca. 3 m³ oder 5-achsig für Werkstückgrößen bis 0,8 m³ erhältlich. Eine speziell entwickelte CAM-Software erzeugt aus den CAD-Daten des Werkstücks die Daten, mit denen die CNC-Steuerung die exakte Positionierung des Schweißkopfs vornimmt. Die Fertigung des endkonturnahen Werkstücks erledigt die Maschine vollautomatisch. Die Endbearbeitung erfolgt dann mit herkömmlicher CNC-Frästechnik.

Da die Anlage modular aufgebaut ist, kann der Kunde beispielsweise die 3-achsige Variante mit dem Schwenk-Drehtisch nachrüsten und zu einer 5-achsigen Version umbauen. Die Kosten für eine derartige Anlage entsprechen etwa denen für ein kleineres Dreh-Fräs-Zentrum.

http://www.gefertec.de/

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