Die Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing organisiert User Case Area auf der formnext 2017 in Frankfurt.

VDMA

Die von der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing veranstaltete Sonderschau unter dem Motto „Ready4Industry“ zeigte eine Fülle von erfolgreichen Anwendungsbeispielen additiv gefertigter Bauteile in der Industrie.

Das Fertigungsverfahren ist in der Industrie angekommen und wird bereits wirtschaftlich eingesetzt – in vielen Fällen wird das bei der Betrachtung der Einsatzumgebung und -historie erst erkennbar. Sichtbare Schwerpunkte waren Werkzeuge, die durch konturnahe Kühlung, optimierte Gestaltung und Gewichtseinsparung Fertigungsprozesse schneller und genauer ermöglichen. Die Pulverbettverfahren bewähren sich zur Herstellung von Werkzeugkomponenten für Schmiede- und Spritzgußfertigung. Auch der von Dynamik und Flexibilität geprägte Bereich der Greifersysteme für verschiedene Industriezweige wie Automotive, Nahrung- und Verpackungsmaschinen war mit spannenden Lösungen vertreten. Darüber hinaus befanden sich unter den fast 50 Exponaten Rührwerkzeuge, Chemiereaktoren, Justagevorrichtungen, Leichtbaukomponenten für die Luftfahrt u.v.m.. Die Ausstellungsstücke reichten von den Miniatur-Keramik-Komponenten für die Prozesstechnik bis hin zu einer über 200 kg schweren Fahrzeugkomponente, die in einer additiv gefertigten Gussform hergestellt wurde. Der laufende Schwingfestigkeits-Prüfstand demonstrierte die Qualitätssicherung in der industriellen AM-Fertigung.
Besucher der Ausstellung konnten ausführliche Informationen zu jedem Ausstellungsstück an Displays abrufen.

Hier finden Sie die verfügbaren Dokumentationen zu den Anwendungsbeispielen.

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