Neue Mitglieder der AG Additive Manufacturing in 2019

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Anfang 2019 haben sich die AZO GmbH & Co. KG, Praxair Surface Technologies, Grenzebach Maschinenbau, BASF SE und die Hans Weber Maschiennfabrik der Arbeitsgemeinschaft AM angeschlossen.

Praxair

Die Praxair Surface Technologies GmbH (PST) konzentriert sich seit über 70 Jahren mit aktuell rund 2.500 Mitarbeitern auf thermische Beschichtungen samt den entsprechenden Pulverwerkstoffen. Neben Oxid- und Karbidpulvern sind dies insbesondere Metallpulver und zwar ausschließlich auf Basis von Nickel-, Kobalt-, Kupfer-, Eisen- und Titan-Legierungen.

Es werden auf fünf VIM AGA Verdüsungsanlagen (Vacuum Induction Melting Argon Gas Atomization) ca. 150 – 200 Tonnen sphärisches Metallpulver im Monat verdüst.

Kundenspezifische Lösungen, flexible Volumen, hohe Qualität zum Beispiel für die Luftfahrt und schnelle Verfügbarkeit zeichnet das Unternehmen aus.

Grenzebach

Im Bereich der Additiven Fertigung hat Grenzebach Lösungen für die vollautomatisierte Verkettung von Prozessen realisiert. Das Produktspektrum reicht hierbei von Schnittstellenmodulen zwischen Prozessmaschine und Materialfluss bis hin zum automatisierten Bauteilträgerwechsel und nachgelagertem autonomen Transport in Prozessatmosphäre. Mit Hilfe von Fahrerlosen Transportsystemen (FTS) werden unterschiedliche Wertschöpfungsstufen smart und effizient miteinander vernetzt. Darüber hinaus ist Grenzebach Automatisierungspartner in einem Forschungsprojekt für effiziente und vollautomatisierte 3D-Druck-Produktionsverfahren.

BASF

Von der Beratung über die Konstruktion bis hin zur Fertigung und Bauteilprüfung: das Verfahren der additiven Fertigung spielt für BASF eine wichtige Rolle. Der Konzern nutzt die Vorteile des Metall-3D-Drucks bei der Ersatzteilbeschaffung aber vor allem auch bei der neuen Entwicklung von optimierten und funktionsintegrierten Komponenten. Damit beschäftigt sich im Bereich „Engineering und Technical Expertise“ von BASF ein eigenes Team. In den Anlagen des Großkonzerns kommen bereits additive gefertigte Bauteile zum Einsatz. Der Konzern freut sich auf den künftigen Austausch in der Arbeitsgemeinschaft.

AZO

Seit nunmehr 70 Jahren ist die AZO-Gruppe aus Osterburken im Materialhandling tätig.
AZO ist in unterschiedlichen Schüttgut verarbeitenden Branchen als kompetenter Anlagenbauer bekannt.
Erfahrungen mit sensiblen Produkten liegen vor. Inertisierung von Schüttgütern in Förderprozessen ist eine Forderung, die in einigen Teilsegmenten bereits realisiert wurde.
Vom ersten Konzeptentwurf, über innovative Einzelkomponenten für das Lagern, Sieben, Fördern, Dosieren und Wiegen von Rohstoffen, bis hin zu Turnkey-Lösungen schlüsselfertiger Gesamtanlagen, wird alles aus einer Hand angeboten. Anlagenbau, Verfahrenstechnik und Automatisierung sind dabei perfekt aufeinander abgestimmt.

Weber

Die Hans Weber Maschinenfabrik GmbH ist ein innovativer Familienbetrieb im Maschinen- und Anlagenbau. Die Maschinen stehen sinnbildlich für deutsche Ingenieurskunst in Verfahrenstechnik und Getriebebau – und das Qualitätsmerkmal „Made in Germany“.
Konsequenterweise wird die bewährte Extrusionstechnologie in die dritte Dimension weiterentwickelt. Hierzu befasst sich Weber intensiv mit der additiven Fertigung großvolumiger Bauteile mittels Direktextrusion von Kunststoffgranulaten.