Geballtes additives Knowhow für die drupa 2020

VDMA/Messe Düsseldorf

Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA gestaltet Konferenzprogramm der Weltleitmesse in Düsseldorf / drupa touchpoint AM mit rund 80 Vorträgen an zehn Messetagen / Applikationen für die Druck- und Medienbranche sowie additive Prozessketten im Fokus

Vom 16. - 26. Juni 2020 wird Düsseldorf wieder zum Epizentrum der globalen Druck-, Medien- und Verpackungsindustrie. Mehr als 250.000 Besucher, 1.800 Aussteller und ebenso viele Journalisten werden aus über 180 Ländern zur Weltleitmesse drupa strömen, um sich mit den neuesten Trends und Technologien der Druck- und Verpackungswelt vertraut zu machen.

Seit der drupa 2016 ist auch 3D-Printing als eines von sechs Highlight-Themen im Messeprogramm verankert. Neben einem eigenen Ausstellungsbereich wird die drupa 2020 der Zukunftstechnologie erneut einen touchpoint 3D fab+print widmen. Erstmals übernimmt die Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA die inhaltliche Gestaltung sowie die Durchführung des zehntägigen Vortragsprogramms. Insgesamt sind 80 Fachvorträge geplant, die täglich auf je zwei zweistündige Blöcke verteilt sein werden.

Additive Manufacturing an der Schnittstelle zur Druck und Papiertechnik

Im Fokus stehen mit Blick auf die Messe-Zielgruppe Anwendungen im Druck- und Papiermaschinenbau sowie Applikationen für Medien und Verpackungen. Dabei wird das Spektrum von additiv gefertigten Maschinenkomponenten über das Prototyping oder die On-Demand-Ersatzteilversorgung für Druckmaschinen bis zum Einsatz additiver Verfahren zur Herstellung individueller Werbeprodukte und ausgefallener Verpackungslösungen reichen.

„Nachdem der Messeauftritt unserer Arbeitsgemeinschaft auf der drupa 2016 auf sehr große Resonanz gestoßen ist, lag es nahe, unser Engagement auf der drupa 2020 auszubauen und unser Knowhow einzubringen“, erklärt Dr. Markus Heering, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing und des Fachverbands Druck- und Papiertechnik im VDMA.

Die Arbeitsgemeinschaft ist in den fünf Jahren ihres Bestehens auf rund 150 Mitglieder gewachsen. Darunter führende Anbieter von AM-Fertigungstechnik zur Verarbeitung von Metallen und Kunststoffen, Zulieferer von Komponenten, Software, Automatisierungstechnik und Materialien sowie industrielle Anwender aus verschiedenen Branchen und führende Forschungsinstitute. „Viele unserer Mitglieder sind als Pioniere seit vielen Jahren im industriellen 3D-Printing aktiv. Sie bringen geballtes praktisches und theoretisches Knowhow mit, das wir den Besuchern auf dem touchpoint 3D fab+print nahebringen wollen“, sagt Heering.

Vielfalt der Anwendungen von Druckmaschinenbau bis Packaging

Rainer Gebhardt ist als Projektleiter der Arbeitsgemeinschaft für die inhaltliche Planung der Konferenz verantwortlich. „Es ist uns wichtig, die drupa-Besucher dort abzuholen, wo sie im Additive Manufacturing stehen“, sagt er. Daher seien sowohl einführende Vorträge zu den technischen Abläufen innerhalb additiver Prozessketten als auch Einblicke in heutige und zukünftige Anwendungen der Druck-, Verpackungs- und Medienbranche geplant. „Additive Konstruktion und Fertigung schaffen in vielen Branchen Freiraum für Kreativität. Auch unter dem Aspekt passt die Technologie hervorragend zur drupa“, betont Gebhardt.

Dank ihres breiten Mitgliederspektrums, zu dem traditionelle drupa-Aussteller, Anwender aus vielen weiteren Branchen und international führende Forscher gehören, kann die Arbeitsgemeinschaft aus eigener Kraft höchste thematische Vielfalt bieten. Darüber hinaus lädt Gebhardt die drupa-Aussteller ein, sich mit eigenen Vortragsthemen an die Arbeitsgemeinschaft zu wenden. „Wir sind für Anregungen offen und werden in dem zehntägigen Programm Möglichkeiten finden, AM-Anwendungen aus der traditionellen Print- und Packaging-Industrie ein Forum zu bieten“, betont er. Ein breiter Themenmix sei ihm wichtig, damit sich der Weg nach Düsseldorf sowohl für Experten als auch für all Jene lohnt, die gerade erst anfangen, sich ein Bild vom Potential des 3D-Printings in der Druck- und Medienbranche zu machen.

Sie und Ihr Unternehmen sind an einer Teilnahme als Referent oder als Aussteller des Sonderforums interessiert? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA Rainer Gebhardt, Rainer.Gebhardt@vdma.org, Tel: +49 69 6603-1902

Messe Düsseldorf GmbHChristian Hruschka, HruschkaC@messe-duesseldorf.de, Tel: +49 211 4560- 985