drupa 2020: Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA organisiert Fachkonferenz

VDMA AG AM

Additive Manufacturing Konferenz mit 80 Fachvorträgen auf der Weltleitmesse der Druck-, Medien- und Packaging-Industrie / drupa touchpoint 3D fab+print bietet vom 16. - 26. Juni 2020 in Düsseldorf AM-Knowhow aus erster Hand / Konferenz wird konkrete Möglichkeiten additiver Verfahren aufzeigen

Frankfurt, 29. August 2019 – Die Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing (AG AM) im VDMA wird auf der Weltleitmesse drupa 2020 (16. - 26. Juni 2020 in Düsseldorf) eine zehntägige Fachkonferenz ausrichten. „Wir sehen im drupa touchpoint 3D fab+print den optimalen Rahmen, um den Fachbesuchern und Ausstellern vor Ort das große technologische und wirtschaftliche Potenzial des industriellen 3D-Drucks aufzuzeigen und ihnen Einblick in den aktuellen Stand der Technik zu geben“, erklärt Dr. Markus Heering, Geschäftsführer der AG AM. Insgesamt sind 80 Fachvorträge geplant, die auf täglich je zwei zweistündige Programmblöcke verteilt sein werden.

Anwendernahes, praxisorientiertes Konferenzprogramm

Die Messe Düsseldorf erwartet über 250.000 Besucher, 1.800 Aussteller und ebenso viele Journalisten aus über 180 Ländern zur drupa 2020. Weil deren Fokus auf Technologien, Verfahren und Geschäftsmodelle im Druck-, Medien- und Packaging-Bereich gerichtet ist, setzt die AG AM bei der die inhaltlichen Ausrichtung des Vortragsprogramms auf anwendungsnahe Themen und einen Mix aus einführenden und tiefergehenden Vorträgen.

„Wir möchten interessierten drupa-Besuchern additive Technologien und deren Vorteile in der Fertigung von Maschinenteilen, Ersatzteilen oder Werkzeugen nahebringen und ihnen realistische Einschätzungen der aktuellen und künftigen Möglichkeiten additiver Verfahren vermitteln“, erläutert VDMA-Projektleiterin
Dr. Irene Hassinger die Zielsetzung der Konferenz. Dafür habe man bereits erste Programmpunkte fixiert. So werden Prof. Gert Witt, Leiter des Lehrstuhls für Fertigungstechnik der Universität Duisburg-Essen und Dr. Stefan Kleszczynski, Leiter des dortigen Rapid Technology Center (RTC) in die additive Technologie und deren Zukunftspotentiale einführen.

Witt befasst sich seit den 1990er Jahren mit additiven Verfahren. In den letzten Jahren hält die Technologie vermehrt Einzug in die industrielle Anwendung. Die Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA verfolgt das Ziel, diese Industrialisierung zu beschleunigen und dafür verbindliche Qualitätsstandards sowie und die Basis für umfassende Automatisierung entlang der Prozesskette zu entwickeln. Dabei wirken 150 Mitgliedsunternehmen mit, darunter führende Anbieter von Anlagen zur additiven Verarbeitung von Metallen, Kunststoffen und weiteren Materialien, Zulieferer von Komponenten, Materialien, Software und Automatisierungstechnik sowie industrielle Anwender aus verschiedensten Branchen und führende Forschungsinstitute. Aus dem Kreis der AG-Mitglieder haben Experten des AM-Spezialisten Materialise und von der Krause Dimatec GmbH Fachvorträge für die drupa-Konferenz zugesagt. 

Praxisrelevant für Druckereien und Druckmaschinenbau

„Ein Schwerpunkt unserer Initiative ist die Automatisierung und Vernetzung von additiven Prozessketten“, erklärt Hassinger. Diese Aspekte werde man auch auf der Fachkonferenz thematisieren – vor allem aber sollen Praktiker dort konkrete Möglichkeiten aufzeigen. Dafür werden die Vorträge einzelne Prozessschritte entlang der Kette beleuchten, angefangen mit Lösungen für additiv-optimierte Designs und Konstruktionen, über die additive Bauphase und die einsetzbaren Materialien bis hin zu den Möglichkeiten der Nachbearbeitung und Veredelung.

Anwendungen im Bereich der Druck- und Papiertechnik stehen dabei im Fokus. Dazu gehört die additive Fertigung leistungsfähiger Komponenten und Ersatzteile für Druckmaschinen oder die Möglichkeiten für Druckereien, ihr Portfolio um den 3D-Druck zu erweitern. Exemplarisch werden der Kölner Gleitlager-Spezialist IGUS und die Bielefelder Krause Dimatec GmbH aufzeigen, wie es mithilfe von Additive Manufacturing gelingen kann, individualisierte und gewichtoptimierte Bauteile kostengünstig und schnell zum Kunden zu bringen – und dabei die Lebensdauer hochbelasteter Komponenten durch additiv-optimierte Designs und die richtige Materialwahl um ein Vielfaches zu erhöhen. Gerade mit Blick auf Hochgeschwindigkeitsprozesse in der Druckindustrie verspricht ein additiv optimierter Leichtbau Vorteile in der Präzision, Prozessgeschwindigkeit sowie beim Energieverbrauch.

„Die Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA ist mit ihren 150 Mitgliedsunternehmen aus allen Bereich des 3D-Printings der ideale Partner, um das Konferenzprogramm unseres drupa touchpoint 3D fab+print mit relevanten Inhalten zu füllen“, ist Sabine Geldermann, Director drupa & Global Head Print Technologies der Messe Düsseldorf überzeugt. Das drupa-Team freue sich auf die Zusammenarbeit und eine hochinteressante Fachkonferenz auf der drupa 2020. „Unser Ziel ist eine möglichst hohe Relevanz für die drupa-Zielgruppe. Wer mit einem spannenden, gerne praxisrelevanten Thema dazu beitragen möchte, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen“, sagt AG AM-Geschäftsführer Heering.

Die Konferenzsprache wird aufgrund des internationalen Publikums Englisch sein. Das vorläufige Vortragsprogramm des drupa touchpoint 3D fab+print gliedert sich wie folgt:

1. Applications

  1. Machine parts
  2. Consumables
  3. Tools

 

2. Technology

  1. Additive Manufacturing Processes
  2. Process Chain
  3. Materials

 

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Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA: Dr. Irene Hassinger, irene.hassinger@vdma.org, Tel: +49 69 6603-1164

Messe Düsseldorf GmbH: Christian Hruschka, HruschkaC@messe-duesseldorf.de, Tel: +49 211 4560- 985