Prozesskette der Additiven Fertigung

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Maschinenkommunikation und Pulverqualitäten als Erfolgsfaktoren zur Automatisierung

Zwei Teams aus hochkarätigen Fachleuten der additiven Fertigung haben sich in Blomberg bei der Firma Protiq im Februar getroffen. Die Fachleute zu Kunststoffpulver-Lasersintern und Metallpulver-Laserschmelzen haben den Stand der Technik und die Schritte zur Automatisierung dieser additiven Fertigungsprozesse diskutiert und bearbeitet.

Die Kunststoff-Gruppe hat von Erfahrungen profitiert, die Marcus Rechberger von Lehmann und Voss geteilt hat. Die Bedeutung und der hohe Anspruch standardisierter Pulverqualitäten im Prozesskreislauf sind transparent geworden.

Darüber hinaus hat sich die Gruppe mit Normungsaktivitäten bei DIN / ASTM sowie Möglichkeiten für den Mittelstand zum intelligenten Datenmanagement in der industriellen Fertigungskette der additiven Fertigung beschäftigt. Grundlage für die Arbeit ist die umfangreiche Roadmap - die Dokumentation der Prozesskette.

Die Metall-Gruppe hat am zweiten Tag dann Erfahrungsberichte von Protiq, Krause DiMaTec und Toolcraft als Diskussiongrundlage genutzt und viele Aspekte der Produktionspraxis gemeinsam beleuchtet. Dabei sind Brüche in der Prozesskette insbesondere im Bereich der Daten aber auch der Bauteilbearbeitung deutlich geworden. Anwendungsgerechte Lösungen in den Häusern mit den unterschiedlichen Produktspektren sind erforderlich.

Simulation, Fertigungsvorbereitung und generatives Design stellte Lukas Fuhrmann von Autodesk abschließend als Lösungsansatz für die Software-Seite vor.

Der Arbeitskreis wird über laufende Aktivitäen in der Forschung und Normung im Austausch bleiben und bis zum nächsten Treffen neben den Prozesskette-Dokumentation auch das Thema Arbeitssicherheit / EHS in einem gesonderten Team aufgreifen.

Eine Übersicht der aktuellen Dokumente finden Sie HIER

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