Nationale Maritime Konferenz: Realistisches Bild der Branche

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Das größte politische Treffen der maritimen Branche stand auch dieses Jahr wieder unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der VDMA war eng eingebunden.

Die Maritime Wirtschaft gehört mit einem jährlichen Umsatzvolumen von rund 50 Milliarden Euro zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Die Nationale Maritime Konferenz unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Angela Merkel ist das größte Treffen der maritimen Branche und wurde am 10./11. Mai 2021 live aus Rostock übertragen. 

Die Konferenz gibt traditionell wichtige Impulse in Richtung Politik und Verwaltung und bezieht dabei die unterschiedlichen maritimen Wirtschaftssektoren ein – von der Schifffahrt über die Meerestechnik, Hafenwirtschaft und den zivilen und militärischen Schiffbau bis zur Offshore-Windenergie. In diesem Jahr war die Konferenz geprägt von dem begonnenen Wahlkampf, konnte aber aus Sicht des VDMA ein insgesamt realistisches Gesamtbild der Branche zeichnen, mit ihren insgesamt sehr vielfältigen politischen Abhängigkeiten, aktuellen Herausforderungen und Handlungsfeldern. 

Der VDMA war an verschiedenen Stellen der Konferenz aktiv beteiligt, vor allem in den Fachforen Schiffbau und Meerestechnik. Martin Johannsmann als Vorstandsvorsitzender des VDMA – AG Marine Equipment and Systems repräsentierte die Branche in der Paneldiskussion zum Schiffbau-Standort. Weitere wichtige Aktive aus dem VDMA-Ehrenamt vertraten auf weiteren Panels ihre Wirtschaftssektoren sehr engagiert: Dr. Uwe Lauber, MAN Energy Solutions SE, Dr.-Ing. Ralf Starzmann, SCHOTTEL HYDRO GmbH, Andreas Schell, Rolls-Royce Power Systems AG und Dr. Dirk Jürgens, Voith GmbH & Co. KGaA.

So dramatisch die aktuelle Situation auf deutschen Werften auch beschrieben wurde, so wurde doch auch wieder deutlich, dass Schiffbau in Deutschland Zukunft hat. Ganz besonders gilt das für die anpassungsfähige Zulieferindustrie, die sich auf die vielfältigen Zukunftsfelder und Wachstumsmärkte des Sektors konzentriert, gleichzeitig aber auch von offenen Weltmärkten abhängig ist.

In der Konferenzbroschüre kann das komplette Programm und die entsprechenden Positionspapiere der Branchenforen eingesehen werden.

Für weitere Fragen zur Konferenz, den Ergebnissen und Handlungsempfehlungen stehen Herr Dr. Jörg Mutschler (Tel.: +49 40 507 207-15, E-Mail: joerg.mutschler@vdma.org) und Herr Hauke Schlegel gern zur Verfügung.